
Was TaiChi für mich verändert hat
und warum es in meinen Alltag gehört
TaiChi gehört inzwischen zu meinem Alltag. Nicht als Ritual, nicht als Wellness, sondern als Werkzeug.
Ich habe mit TaiChi begonnen, als mein Nervensystem nur noch überreagiert hat.
Migräne, Spannung, Gereiztheit, Schwäche. Und es wurde durch „mehr machen“ nicht besser.
Ich brauchte etwas, das mein System nicht weiter belastet, sondern es neu sortiert.
TaiChi ist dafür ideal, nicht wegen der Bewegung an sich, sondern wegen der Art, wie sie ausgeführt wird:
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kraftvoll oder langsam
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bewusst
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mit Koordination von Atmung und Bewegung
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und mit echter Präsenz im Körper
Ich mache Power TaiChi, also eine kraftvollere, aktivierende Variante.
Kein meditatives Herumwinken,
kein Mönch-im-Nebel-Gefühl,
sondern klar geführte Bewegungen mit Struktur.
Ich will nicht versinken, ich will stabil werden.
Ich nutzte TaiChi morgens oder am späten Nachmittag.
Mittlerweile mache ich TaChi mehrmals am Tag. Kürzer, aber dafür öfter.
Wenn man im Arbeitsalltag viel sitzt, so wie ich, ist es sehr hilfreich.
Der Kreislauf kommt in Gang, mein Körper wird wach, mein Geist sortiert.
An Migränetagen merke ich oft schon beim TaiChi, ob etwas kippen könnte:
Wenn die Koordination nicht klappt, wenn die linke Seite zieht, wenn ich fahrig werde.
Dann weiß ich: Achtung, Regulation runtergefahren.
Und genau da kann ich gegensteuern.
Was TaiChi für mich konkret verändert hat:
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Ich bin stabiler im Alltag
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Ich reagiere weniger heftig auf Reize
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Ich erkenne Migränezeichen früher
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Mein Kreislauf bleibt konstanter
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Ich komme schneller aus Erschöpfungszuständen zurück
TaiChi ist kein Allheilmittel. Aber es ist ein Baustein und zwar einer, der vom System her wirkt.




