
Kein Pflanzenöl.
Punkt.

Klingt erstmal harmlos, oder? Pflanzenöl im Katzenfutter. Sonnenblume. Raps. Ist doch Natur.
Aber wenn du möchtest, dass deine Katze gesund bleibt, dann schau genauer hin.
In vielen Katzenfuttern, selbst in solchen, die sich hochwertig geben, steckt Pflanzenöl.
Oft gleich nach dem Fleisch, gern auch mehrfach:
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Sonnenblumenöl
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Distelöl
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Rapsöl
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manchmal sogar Sojaöl
Und warum?
Weil es günstig ist.
Weil es die Akzeptanz erhöht.
Und weil viele Menschen glauben, das sei „gesundes Fett“.
Für Katzen ist es das nicht.
Warum Pflanzenöl im Napf deiner Katze nichts zu suchen hat:
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Es enthält viel zu viele Omega-6-Fettsäuren
Das verschiebt das sensible Fettsäureverhältnis und fördert stille Entzündungen -
Es oxidiert schnell, besonders bei Licht, Luft, Lagerung
Das kann oxidativen Stress verursachen -
Es belastet die Leber, vor allem bei empfindlichen Katzen
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Und ganz ehrlich:
Eine Katze würde in freier Wildbahn nie Pflanzenöl lecken.
Was Katzen wirklich brauchen:
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Tierisches Fett aus natürlicher Quelle
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hochwertiges Nassfutter mit richtiger Fettsäurebalance
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bei Bedarf: tierisches Omega-3, z. B. aus Fischöl (wenn verträglich)
Wenn du schon eine Katze mit Unverträglichkeiten, Verdauungsproblemen oder Hautthemen hast:
Schau mal auf die Deklaration.
Und frag dich: Willst du, dass Pflanzenöl im Körper deiner Katze wirkt?
Mein Fazit:
Katzen sind keine Pflanzenölverwerter.
Sie brauchen keine Distel und keine Rapswiese.
Sie brauchen Fett - aber das richtige.
Und deshalb:
Kein Pflanzenöl. Punkt.


