
Anatomie der Katze
Keine Mühle im Maul
Katzen sind Fleischfresser.
Klar, das weiß man irgendwie.
Aber was heißt das eigentlich im Körper der Katze?
Ihre Zähne sind keine Mahlzähne.
Sie können keine Körner knacken, keine Pflanzen zerquetschen. Sie reißen.
Und ihr Darm? Kurz, effizient - auf tierische Nahrung spezialisiert.
Wer das einmal verstanden hat, schaut anders auf die Futterschüssel.
Im Gegensatz zur Pflanzenfressern hat der Zahn der Katze keine Fläche zum Zerkleinern und Mahlen der Nahrung. Stattdessen wurden Reißzähne entwickelt, um Fleisch zu reißen. Hier liegt ein weiterer Grund dafür, dass Trockenfutter als Nahrung ungeeignet ist.


Ich wusste lange nicht, wie speziell der Körper einer Katze wirklich funktioniert.
Heute weiß ich:
Katzen sind keine Allesfresser. Sie sind obligate Karnivoren, das heißt:
Fleischfresser durch und durch.
Und ihr Verdauungssystem zeigt das ganz deutlich.
Was ich gelernt habe:
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Der Darm einer Katze ist sehr kurz,
nur etwa vier- bis fünfmal so lang wie ihr Körper. -
Im Vergleich zu Pflanzenfressern
(mit Darmlängen bis zum Zehnfachen!) ist das extrem kompakt. -
Es gibt keine Gärkammern, keinen Blinddarm wie bei Kaninchen.
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Und die Enzyme?
Die Verdauungsenzyme sind komplett auf tierisches Eiweiß und
Fett ausgerichtet, nicht auf Stärke oder Getreide.
Ich habe verstanden:
Trockenfutter passt da nicht rein.
Auch wenn die Verpackung viel verspricht ,ohne pflanzliche
Füllstoffe geht es nicht, sonst hält das Ganze nicht zusammen.
Und genau diese Kohlenhydrate sind für den kurzen Katzendarm
ein echtes Problem.
Ich habe bei unseren Katzen gemerkt:
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Die Verdauung wurde ruhiger.
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Das Fell glänzte wieder.
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Die Körper wirkten kräftiger, aber nicht übergewichtig.
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Sie waren satt und entspannt.
Heute kann ich sagen:
Ich vertraue dem Futter, das zur Anatomie unserer Katze passt.
Feucht, fleischig, klar.
Trockenfutter? Nicht für diesen Darm.
Was passiert, wenn eine Katze regelmäßig Trockenfutter bekommt?
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Der Wassergehalt liegt bei gerade mal 5–10 %. Der Rest ist Trockenmasse, die der Körper erst mit Wasser ausgleichen muss.
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Der Darm wird durch pflanzliche Füllstoffe wie Getreide oder Kartoffel überlastet.
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Es kommt zu Futtermüdigkeit, Verstopfung oder unnatürlich übelriechendem Kot.
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Der Stoffwechsel wird gestresst, der Körper muss viel ausscheiden, was gar nicht hineingehört.
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Die Katze trinkt mehr, aber kann das fehlende Wasser aus dem Futter nie ganz ausgleichen.
Und das alles nur, weil wir es „praktisch“ finden?
Für mich ist klar:
Trockenfutter passt nicht zum Verdauungssystem unserer Katzen.
Und nicht zu meinem Gefühl für Verantwortung.

Warum Trockenfutter für Katzen problematisch ist: Kein Trockenfutter für Katzen. Punkt.
Welche Lebensmittel für Katzen giftig sind: Giftige Lebensmittel & Düfte


