
Das Unwetter "Migräne" begreifen
oder verstehen, was mich überrollt.
Migräne ist kein normaler Kopfschmerz. Punkt.
Sie ist auch kein „Hormonproblem“, kein „Spannungskopfschmerz“, kein „Stress“. Und vor allem:
Sie ist nicht eingebildet.
Migräne ist ein komplexes Regulationsphänomen. Sie entsteht, wenn das Zusammenspiel von Nervensystem, Energieversorgung, Hormonhaushalt und Gefäßregulation aus dem Gleichgewicht gerät. Kurz: Wenn zu viel gleichzeitig passiert und der Körper keine Pause bekommt.
So sehe ich das heute.
Früher dachte ich: „Ich bin halt empfindlich.“ Oder: „Ich hab eben eine Veranlagung.“
Oder: "Hab' ich halt geerbt."
Ich habe Magnesium genommen, regelmäßig gegessen, Tabletten dabei gehabt. Aber die Abstände wurden nicht größer, eher kürzer. Und die Migräne kam nicht, weil ich nichts getan hätte.
Sondern, wie ich heute weiß:
Weil mein System ständig am Limit war.
Migräne ist keine Schwäche. Sie zeigt, wie fein dein System arbeitet.
Wenn man Migräne wirklich verstehen will, muss man sich anschauen, was im Körper passiert:
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die Blutgefäße reagieren
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der Energiestoffwechsel gerät ins Wanken
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bestimmte Reize werden nicht mehr gefiltert
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und das Nervensystem ist überaktiv
-
manchmal reagiert sogar der Darm mit
Was ich lange nicht wusste: Migräne beginnt nicht erst mit dem Schmerz.
Die eigentliche Krise läuft oft schon 24 bis 48 Stunden vorher: leise, unterschwellig, aber spürbar.
Nur: Ich konnte das früher nicht einordnen.
Was ich heute anders mache
Ich habe gelernt, anders hinzuschauen:
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nicht nur, was ich esse, sondern wann
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nicht nur, was mich stresst, sondern wie oft
-
nicht nur, wie ich schlafe, sondern wie ich aufwache
Migräne ist kein Zufall. Sie ist ein Systemzustand.
Und den kann man beeinflussen, Schritt für Schritt.
Was Migräne alles anrichtet
Migräne ist nicht nur "Kopfschmerz".
Sie kann Licht, Gerüche, Geräusche und Berührungen zur Qual machen, den Magen umdrehen, das Denken vernebeln, das Herz rasen lassen oder die Stimmung kippen. Manche spüren einseitige Gesichtslähmungen, andere können kaum noch sprechen.
Die Symptome sind so individuell wie das, was sie auslöst. Aber eines ist fast immer gleich:
Sie reißt dich aus dem Leben. Und wenn du Pech hast, für Tage.
Vielleicht ist das auch dein Anfang.
Vielleicht hast du vieles schon ausprobiert und willst jetzt anders hinschauen.
Dann begleite mich ein Stück, wenn du magst.

Ein Anfang für alle, die mehr wissen wollen und sich selbst besser verstehen möchten.

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Hinweis in eigener Sache. Alle Inhalte auf dieser Seite spiegeln meine persönlichen Erfahrungen, meine Recherchen und meine individuelle Entscheidung wider. Ich gebe keine medizinischen Empfehlungen. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast, wende dich bitte an eine geeignete Fachperson. Jeder Körper reagiert anders – spüre selbst, was dir guttut.


