
Wie mein Frühstück über
die Migräne entscheidet


Früher habe ich morgens oft gar nichts gegessen.
Kein Hunger, keine Zeit oder einfach keine Routine. Im Büro gab’s dann irgendwann ein belegtes Brötchen vom Bäcker. Manchmal Nutellabrot von zu Hause.
Aber eines war immer dabei: Kaffee. Schwarz, ohne Zucker, auf nüchternen Magen.
Wenn ich doch mal zu Hause frühstückte, dann war es oft getoastetes Dinkeltoast mit Marmelade. Auch nicht besser. Ich war danach schnell erschöpft, müde, unkonzentriert und habe die Verbindung zum Frühstück natürlich nicht erkannt. Ich dachte: „So ist das eben morgens.“
Später wurde ich „gesund“. Ich fing an, Haferporridge zu essen. Ohne Zucker, mit Mandelmilch. Dachte, ich tue meinem Körper etwas Gutes.
Eier habe ich vermieden. Man hört ja, ein Ei pro Woche sei genug.
Was ich heute weiß: Mein Körper hat sich nie sicher gefühlt nach diesen Frühstücken.
Zu wenig Fett. Zu wenig Substanz. Kein Salz, kaum Eiweiß. Dafür Zucker, schnelle Kohlenhydrate oder gar nichts und obendrauf Koffein.
Mein System war damit von Anfang an in Alarmbereitschaft.
Heute mache ich das anders. Ich esse morgens, um zu stabilisieren. Nicht, um Kalorien zu zählen oder besonders „gesund“ zu essen. Sondern so, dass mein Kopf ruhig bleibt.
Ein gutes Frühstück für mich heißt:
-
etwas Fett (Butter, Nüsse, gute Öle)
-
etwas Eiweiß (Eier, Joghurt)
-
ein bisschen Salz
-
kein leerer Magen mehr vor dem Kaffee
Wenn ich das nicht einhalte, merke ich es spätestens zwei Stunden später:
Zittern, Druck, Unruhe oder der berühmte „Dattel-mit-Butter“-Notfall.
Heute weiß ich: Mein Frühstück entscheidet nicht nur über meinen Tag.
Sondern auch über meine Migräne.
…und nein, das hat nichts mit Esoterik zu tun.
Mein Körper braucht morgens kein Lichtfasten und keine Smoothie-Bowl.
Sondern echte Nährstoffe, Struktur und Verlässlichkeit.
Erst dann fühlt er sich sicher.
Lies hier "Warum Butter und Ghee wichtig sind"
Wenn du gerne Kaffee trinkst, lies hier wie man
Kaffee migränefreundlich trinkt


