
Frequenzen auf vier Pfoten.
Ein Leben mit dem Trio.
Drei Katzen.
Eine Frau namens Veyra.
Und ein Nervensystem, das manchmal wankt.
Als Veyra das Trio aufnahm, glaubte sie, ihnen ein Zuhause zu schenken.
Heute weiß sie:
Sie sind es, die ihr täglich Halt geben, selbst wenn sie sich nicht mehr halten kann.
Akasha, die Schwarze, kommt immer zuerst.
Lautlos, wie ein Schatten, aber so präsent, dass Veyras System sofort weicher wird.
Geschmeidig, unsichtbar fast und doch immer da, wenn es wichtig wird.
Sie taucht auf, wenn Veyras System vibriert.
Veyra glaubt, sie spricht in Wellen.
Alice, Veyras "sibirische" Langhaar-Wächterin,
sie wirkt wie ein uraltes Wesen. Halb Katze, halb Hüterin des Nordwindes.
Sie redet viel, auch nachts, aber sie hört auch:
Wenn Veyras Kopf zu dröhnen beginnt, legt sich sich zu ihr. Manchmal auch direkt auf ihren Bauch.
Sie hat etwas Uriges, Erdendes.
Anakin, der Maine-Coon-Koloss mit der Seele eines Welpen, weiß nicht immer, wo er aufhört. Aber wenn Veyra flachliegt, legt er sich quer.
Oder davor. Oder halb auf Veyra drauf. Mit der Wucht eines kleinen Bären
und dem Herzen eines Kindes.
Sie sind da, wenn Veyras System aus dem Gleichgewicht gerät.
Sie sind da, wenn die Welt zu hell, zu laut, zu schief wird.
Sie werten nicht. Sie wissen.
Und dann, wenn es wieder heller wird, wenn Veyra wieder aufsteht,
den Tag wieder anfasst, die Butter streicht und den Kaffee umrührt,
dann springen sie auf den Tisch, stibitzen die Butter oder legen sich auf Veyras Notizen.
Drei Frequenzen. Ein Raum. Veyras Leben. Es ist nicht immer bequem. Aber es ist echt. Und Veyra würde sie nie mehr missen.



Das Trio aus Andershall bringt immer wieder neue Geschichten hervor. Einige davon findest du hier.


