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Pflanzenöl im Katzenfutter:
Warum es kritisch ist

Pflanzenöl im Katzenfutter klingt harmlos.

 

Sonnenblumenöl. Rapsöl. Distelöl. Sojaöl.

 

Alles Zutaten, die oft als natürlich oder gesund dargestellt werden.

Für Katzen sind sie nicht gesund.

Katzen sind Fleischfresser. Ihre natürliche Nahrung besteht aus Beutetieren.

Diese liefern tierisches Eiweiß, tierisches Fett und Feuchtigkeit. Pflanzenöl gehört nicht zu diesem natürlichen Nahrungsspektrum.

 

Pflanzenöl steckt in vielen Futtersorten

Pflanzenöl findet sich heute in vielen Katzenfuttersorten.

Auf der Zutatenliste taucht es häufig auf als:

  • Sonnenblumenöl

  • Distelöl

  • Rapsöl

  • Sojaöl

  • Pflanzenöl

  • pflanzliche Öle und Fette

Manchmal nur in kleinen Mengen, manchmal mehrfach innerhalb einer Rezeptur.

 

Was Pflanzenöl im Katzenkörper machen kann

Katzen brauchen Fett. Aber Pflanzenöl liefert nicht die Fettqualität, die ein Fleischfresser braucht.

Sonnenblumenöl, Distelöl, Rapsöl oder Sojaöl bringen vor allem pflanzliche Fettsäuren ins Futter. Viele davon enthalten viel Omega-6.

Ein ungünstiges Omega-6-Verhältnis kann stille Entzündungsprozesse begünstigen.

Dazu kommt: Pflanzenöle reagieren empfindlich auf Licht, Sauerstoff und Lagerung.

Werden Fette oxidiert, können sie den Stoffwechsel zusätzlich belasten.

Für Katzen heißt das:

  • mehr Omega-6 im Futter

  • weniger passende tierische Fettquellen

  • mögliche Förderung stiller Entzündungen

  • zusätzliche Belastung für Leber und Stoffwechsel

  • Fettqualität, die nicht zur natürlichen Ernährung passt

Pflanzenöl macht ein Futter nicht hochwertiger. Es ersetzt kein tierisches Fett.

 

Was Katzen stattdessen brauchen

Katzen brauchen:

  • hochwertiges tierisches Eiweiß

  • tierische Fette

  • Feuchtigkeit über die Nahrung

  • möglichst naturbelassene Zutaten

Hochwertiges Katzenfutter sollte seinen Schwerpunkt auf Fleisch und tierischen Bestandteilen haben.

 

Hochwertiges Katzenfutter kommt ohne Pflanzenöl aus

Ein hoher Fleischanteil, tierische Fette und eine transparente Deklaration sagen mehr über die Qualität eines Futters aus als zugesetzte Pflanzenöle.

Wer die Zutatenliste liest, erkennt oft schnell, ob Fleisch oder günstige Zusätze im Mittelpunkt stehen.

 

Fazit

Katzen sind Fleischfresser.

Sie brauchen tierisches Eiweiß, tierische Fette und Feuchtigkeit.

Sonnenblumenöl, Distelöl, Rapsöl oder Sojaöl gehören nicht zu einer natürlichen Katzenernährung.

Pflanzenöl im Katzenfutter ist deshalb kritisch. Punkt.

Warum ich unseren Katzen kein Trockenfutter gebe erfährst du hier:
Kein Trockenfutter für Katzen

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