
Anatomie der Katze:
Das Gebiss und der Darm der Katze
Katzen sind Fleischfresser.
Das weiß man eigentlich.
Doch erst als ich mich mit dem Körper der Katze beschäftigt habe, wurde mir klar, was das wirklich bedeutet. Schon das Gebiss der Katze zeigt deutlich, wofür es gemacht ist.
Ihre Fangzähne halten Beute fest.
Die hinteren Reißzähne zerschneiden Fleisch.
Katzen besitzen zwar Backenzähne, doch ihnen fehlen die breiten, flachen Kauflächen, um ihre Nahrung zu zermahlen. Die Reißzähne gleiten wie zwei Scherenblätter aneinander vorbei.
Sie zerteilt ihre Nahrung und schluckt die Stücke anschließend hinunter.
Die Katze ist ein Fleischfresser
Katzen gehören zu den obligaten Karnivoren.
Das bedeutet: Ihr Körper ist auf bestimmte Nährstoffe aus
tierischem Gewebe angewiesen.
Pflanzliche Nahrung allein kann ihren Bedarf nicht decken.
Dazu passen mehrere Besonderheiten ihres Körpers:
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ein Gebiss zum Festhalten und Zerschneiden
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ein vergleichsweise kurzer Verdauungstrakt
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ein hoher Bedarf an tierischem Eiweiß
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besondere Anforderungen an einzelne Aminosäuren und Fettsäuren
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keine Speichelamylase zur Stärkeverdauung im Maul
Katzen können gut aufgeschlossene Stärke im Dünndarm verdauen. Sie benötigen Kohlenhydrate jedoch nicht als essenziellen Bestandteil ihrer Nahrung.
Ihr Stoffwechsel unterscheidet sich deutlich von dem eines Menschen oder Hundes.
Der Darm der Katze
Auch der Darm verrät einiges darüber, auf welche Nahrung die Katze spezialisiert ist.
Ihr Verdauungstrakt ist im Vergleich zu dem von Pflanzenfressern kurz und kompakt.
Große Gärkammern, in denen faserreiche Pflanzenkost über längere Zeit mithilfe von Mikroorganismen aufgeschlossen wird, besitzt die Katze nicht. Auch ihr Blinddarm ist nur klein ausgebildet.
Die Aufgaben des Darms verteilen sich grob so:
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Im Dünndarm wird der größte Teil der Nährstoffe verdaut und aufgenommen.
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Im Dickdarm werden unter anderem Wasser und Elektrolyte aufgenommen.
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Darmbakterien verarbeiten Bestandteile weiter, die bis in den Dickdarm gelangen.
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Unverdauliche Reste werden schließlich ausgeschieden.
Der vergleichsweise kurze Darm bedeutet nicht, dass Katzen überhaupt keine pflanzlichen Bestandteile verdauen können. Gut aufgeschlossene Stärke können sie verwerten.
Ihr Körper bleibt dennoch auf eine Ernährung angewiesen, die seinen besonderen Bedarf als Fleischfresser deckt.
Was bedeutet das für das Katzenfutter?
Für mich gehört in den Napf ein Futter, das zur Katze passt:
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ein hoher Anteil tierischer Zutaten
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ausreichend hochwertiges Eiweiß
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notwendige Nährstoffe in passender Menge
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möglichst viel Feuchtigkeit
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eine klar verständliche Zusammensetzung
Eine Aufschrift wie „getreidefrei“ reicht dabei nicht aus.
Auch Kartoffeln, Erbsen oder andere pflanzliche Zutaten können größere Mengen Stärke liefern.
Entscheidend ist deshalb die gesamte Zusammensetzung und nicht ein einzelnes Wort auf der Verpackung.
Warum ich Nassfutter bevorzuge
Nassfutter besteht meist zu etwa 70 bis 80 Prozent aus Wasser. Die Katze nimmt dadurch bereits während des Fressens einen großen Teil ihrer Flüssigkeit auf.
Trockenfutter enthält kaum Wasser. Eine damit gefütterte Katze muss entsprechend mehr trinken.
Das kann besonders bei Katzen eine Rolle spielen, die von sich aus wenig Wasser aufnehmen oder bereits Probleme mit den Harnwegen haben.
Für meine Katzen habe ich mich deshalb für feuchtes, fleischreiches Futter entschieden.
Meine ausführlichen Gedanken zum Trockenfutter stehen auf einer eigenen Seite:
Kein Trockenfutter für Katzen. Punkt.
Was ich bei meinen Katzen beobachtet habe
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Die Verdauung wirkt ruhig.
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Das Fell glänzt.
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Ihre Körper wirken kräftig, ohne übergewichtig zu sein.
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Nach dem Fressen sind sie satt und entspannt.
Meine ausführlichen Gedanken zum Trockenfutter stehen auf einer eigenen Seite:


Welche Lebensmittel für Katzen giftig sind: Giftige Lebensmittel & Düfte

