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Migräne und Hochsensibilität
Unterschied, Zusammenhang, Reizempfindlichkeit
und Nervensystem

 

Viele werfen Migräne und Hochsensibilität in einen Topf.
Ich verstehe, warum. Es fühlt sich an manchen Stellen ähnlich an. Aber es ist nicht dasselbe.

Hochsensibilität: Reize kommen früher an

Ich bin hochsensibel. Das war ich schon immer.
Schon als Kind und junge Frau waren mir bestimmte Situationen zu viel: viele Menschen, laute Umgebungen, intensive Gerüche, Gespräche beim Essen, unerwartete Anrufe oder Klingeln an der Tür.

Ich habe das sofort gespürt. Dieses leichte Zusammenziehen, dieses Gefühl von „eigentlich will ich das gerade nicht“.

Ich habe es nur lange ignoriert.
Aus Höflichkeit. Aus Gewohnheit. Weil ich nicht auffallen wollte.
Ich bin trotzdem geblieben, habe funktioniert, habe mich angepasst.

Migräne hatte ich damals noch nicht.

 

Migräne: Wenn das System kippt

Heute sehe ich den Zusammenhang klarer.

Hochsensibilität bedeutet für mich: Reize kommen schneller und intensiver an.
Licht, Geräusche, Gerüche, Stimmungen. Alles ist früher da.
Ich merke schneller, wenn es zu viel wird.

Migräne ist etwas anderes.
Da bleibt es nicht bei „zu viel“.
Da reagiert der Körper. Das System fährt hoch.

Und wenn es einmal läuft, lässt es sich nicht einfach durch Rückzug stoppen.

Reizempfindlichkeit bei Migräne und Hochsensibilität

Die Reizwahrnehmung kann sich ähneln.
Auch bei Migräne sind es oft Licht, Lärm, Gerüche oder Stress, die eine Rolle spielen.

Aber während ich als hochsensibler Mensch noch reagieren kann, ist dieser Punkt bei einer Migräne oft schon überschritten.

Ich habe die Reize schon immer gespürt.
Früher war es einfach unangenehm.
Heute wird daraus manchmal Migräne.

Und ich glaube nicht, dass das Zufall ist.

Zusammenhang: Warum Hochsensibilität Migräne verstärken kann

Für mich trägt meine Hochsensibilität dazu bei, dass mein System schneller voll ist.
Das Fass ist nicht kleiner, aber es füllt sich schneller.

Wenn ich meine Grenzen übergehe, wenn ich Signale ignoriere, wenn ich zu lange in Situationen bleibe,

die mir eigentlich zu viel sind, dann merke ich das heute deutlicher als früher.

Das bedeutet nicht, dass Hochsensibilität die Ursache für Migräne ist.
Migräne ist komplex. Hormone, Ernährung, Stress, Schlaf. Vieles spielt eine Rolle.

Aber meine Hochsensibilität ist ein Teil davon.
Ein Faktor, den ich lange nicht ernst genommen habe.

Was sich für mich verändert hat

Heute gehe ich anders damit um.

Ich nehme schneller wahr, wenn es kippt.
Ich gehe früher raus.
Ich zwinge mich nicht mehr, auszuhalten, was mir nicht gut tut.

Ich habe nicht „zu viel empfunden“.
Ich habe nur zu lange so getan, als wäre alles in Ordnung.

Hochsensibilität zeigt mir früh, wo meine Grenze ist.
Migräne kommt, wenn ich sie zu lange übergehe.

Wie ich heute früher gegensteuere

Ich sehe meine Reizempfindlichkeit heute nicht mehr als Problem, sondern als Hinweis.
Sie kommt früher als die Migräne.

Wenn ich sie ernst nehme, kann ich gegensteuern.
Wenn ich sie ignoriere, zahle ich später den Preis.

 

Veyra sitzt am Tisch im Migränemysterium. Sie ist hochsensibel und nimmt sehr viele Reize wahr. Ihr System kippt, Migräne naht.
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Manchmal reicht ein Satz.
Schreib mir, wenn du magst.

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